Katze kaufen: Wo am besten?

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Du hast dich dafür entschieden, eine Katze zu dir nach Hause zu holen. Aber wo findest du nun deine Katze? Wo kaufst du dir am besten eine Katze? Hier die besten Tipps, wie und wo du deine Katze kaufen kannst.

Katze kaufen: Wo und wie?

Auf diversen Gratis-Portalen findet man immer wieder Inserate von Privatpersonen oder auch Züchtern, die ihre Katzen inserieren. Hier eine Auswahl von Portalen, auf denen gratis inseriert werden kann. Dort werden viele Katzen, vor allem von Privatpersonen, angeboten. Auf diesen Portalen werden Katzen gegen Geld, aber auch gratis angeboten. Die Preise variieren je nach dem, ob es sich um eine reinrassige Rassekatze oder eine gewöhnliche europäische Hauskatze handelt. Hier kannst du in der Schweiz eine Katze auf Gratis-Portalen kaufen.

Katze kaufen Schweiz:

Katze gratis bekommen?

Du willst deine Katze gratis bekommen? Das ist theoretisch auch möglich. Auf den oben genannten Plattformen gibt es auch immer Inserate, in denen Katzen gratis angeboten werden. Von Privatpersonen, die ihre Katzen oder Katzenbabies gratis weggeben möchten oder von Bauernhöfen, die viele Katzen zum Abgeben haben. Der Fokus sollte aber nicht darauf liegen, wie viel deine Katze kostet oder ob sie gratis ist. Dein Fokus sollte darauf liegen, was du für eine Katze möchtest und wie dein persönliches Budget aussieht. Die Katzenhaltung selber ist nämlich auch mit Kosten verbunden, die man nicht unterschätzen sollte. Wenn du hier klickst, siehst du, was dich die Katzenhaltung kostet.

Katze aus dem Tierheim

In vielen Tierheimen wohnen ausgesetzte, gefundene oder nicht mehr gewollte Katzen, die ein neues Zuhause suchen. Deshalb lohnt es sich, zuerst einmal in den Tierheimen der Region nach einer Katze zu schauen. Tierheime stellen allerdings zum Teil sehr strenge Anforderungen, die man als Katzenhalter oder Katzenhalterin erfüllen muss. Dies tun sie aber nur zum Wohle des Tieres. Katzen aus dem Tierheim kosten immer etwas. Büsis vom Bauernhof sind meistens gratis . Aber die Samtpfoten aus dem Tierheim sind dafür schon einmal beim Tierarzt gewesen. Sie sind also geimpft, entwurmt, auf Leukose getestet und sind ungezieferfrei. Sie haben also keine Flöhe oder Parasiten, gegen die sie behandelt werden müssen. Wenn die Katzen alt genug sind, sind sie sogar auch schon kastriert. Viele Tierheimkatzen haben bereits auch schon einen Mikrochip.

Warum kosten Katzen aus dem Tierheim etwas?

Der Grund, wieso Tierheimkatzen etwas kosten: Gratis-Katzen verleiten eher dazu, sich ein Büsi anzuschaffen. Vielfach überlegt dann der potenzielle Katzenhalter nicht soweit, dass eine Katze ein ganzes Katzenleben lang Geld kostet. Zudem sind die Katzen schon geimpft und entwurmt.

Katze vom Bauernhof oder von Privatpersonen

Wenn man eine Katze sucht, ergibt es sich vor allem auf dem Land oft, das jemand irgendwen kennt, der junge Kätzchen hat. Viele von euch kennen sicherlich die typischen Bauernhof-Büsis. Es gibt viele wilde Katzen (auch noch in der Schweiz), einige davon leben auch auf Bauernhöfen. Sie nisten sich dort ein und produzieren mitunter auch junge Kätzchen, wenn sie nicht kastriert wurden. Meistens sind diese Kätzchen nicht erwünscht, weil auch diese sich wieder unkontrolliert vermehren. Leider werden sie auch heute noch oft von den Bauern entweder “beseitigt”, obwohl es von einigen Seiten qualifizierte Unterstützung gäbe.

Gratis-Katze oder Katze kaufen?

Eine Katze zu halten ist sowieso nie gratis. So auch die Anschaffung einer Katze. Wenn du eine Rassekatze möchtest, musst du je nach Rasse mit mehreren hundert bis tausend Franken rechnen. Bei gewöhnlichen europäischen Hauskatzen sieht es schon ein wenig anders aus: Sie werden manchmal auch kostenlos abgegeben. Hier findest du mehr Informationen zu den Kosten einer Grundausstattung einer Katze.

Besonders bei Bauernhofbüsis oder Katzen von Privatpersonen musst du immer nachfragen, ob die Katzen schon beim Tierarzt waren und ob sie schon geimpft, entwurmt, getestet oder kastriert wurden.

Viele  Institutionen wie zum Beispiel Tierheime oder auch Privatpersonen verlangen aber auch für gewöhnliche  Hauskatzen einen gewissen Unkostenbeitrag. Der deckt mindestens die bisherigen Tierarztkosten. Solche Katzen waren dann in der Regel schon beim Tierarzt, wurden also untersucht, entwurmt und geimpft. Dieser Unkostenbeitrag wird oft auch Schutzbeitrag oder Schutzbetrag genannt. Er soll verhindern, dass sich Leute unüberlegt Katzen anschaffen, nur weil sie kostenlos sind. So möchte man die Tiere davor schützen, dass sie nicht einfach mal genommen werden, nur weil es nichts kostet. Nicht, dass die Katzen dann doch nicht gewollt werden, weil man sich zu spontan dafür entschieden hat.

Das ist besonders wichtig, bevor du eine Katze kaufst oder zu dir holst

Hier ein paar wichtige Punkte, auf die du achten solltest, bevor du dich für ein Angebot entscheidest.

Ein seriöses Angebot

Wenn dir ein Angebot dubios erscheint, dann sei ruhig misstrauisch und kläre alles genau ab. Traue dich ruhig, fragen zu stellen. Höre auf dein Gefühl.

Medizinische Grundversorgung der Katze abklären

Ist die Katze schon entwurmt und geimpft? Frage immer nach, ob die Katze schon eine medizinische Grundversorgung erhalten hat. Das sollte vor allem dann der Fall sein, wenn du etwas für die Katze zahlst. In der Schweiz sind die meisten Katzenbabys bereits geimpft und entwurmt, wenn sie zur Abholung angeboten werden. Wenn du eine ältere Katze kaufst oder abholst, frage nach dem Impfbüchlein und der medizinischen Krankengeschichte der Katze.

Herkunft der Katze klären

Woher kommt die Katze ursprünglich? Stammt die Katze aus einem hauseigenen Wurf oder von irgendwo anders? Kommt sie aus dem Ausland? Das ist besonders wichtig, vor allem wenn du eine schon ältere Katze abholst. Es ist wichtig, dass du weisst, wie die Katze bisher gelebt hat und/oder ob sie eventuell auch eine schwierige Vergangenheit hatte. Es kann sein, dass die Katze vielleicht einmal misshandelt wurde oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

Alter der Katze in Erfahrung bringen

Wie alt ist die Katze? Junge Katzen sollten gemäss Tierschützerverband erst ab einem Alter von 12 bis 14 Wochen abgegeben werden. Vielfach werden die Katzenkitten aber schon mit 8 Wochen abgegeben. Wenn du eine schon ältere Katze zu dir nimmst, ist es auch sehr wichtig, zu wissen wie alt sie ist.

Die Katze anschauen

Behalte dir vor, die Katze zuerst persönlich anzuschauen. Frage nach, ob du vorbeikommen kannst und dir deine zukünftige Katze einmal anschauen kannst. Dann siehst du auch gleich, unter welchen Umständen die Katze bisher gelebt hat.

Informiere dich über die Kosten der Katzenhaltung

Informiere dich über die Kosten für die Grundausstattung für eine Katze sowie auch über die Kosten für die Katzenhaltung. Wenn du dir noch nicht sicher bist, ob du dir eine Katze kaufen oder anschaffen möchtest, kannst du dich hier informieren.

Daher kommen meine Büsis

Mein Kater Ginger kommt tatsächlich von einem Bauernhof. Er wurde in einem Heustock gefunden und war noch viel zu jung, um überhaupt von der Mutter getrennt zu werden. Er war leider alleine und ich habe gerne zu mir genommen. Später habe ich ihm noch ein Gspändli in Form der Kätzin Luna besorgt. Sie habe ich auf einer Plattform für Gratis-Inserate gefunden. Die Halter konnten sie nicht mehr behalten, da die Kinder allergisch auf Katzen reagierten.

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4 Gedanken zu „Katze kaufen: Wo am besten?“

  1. Ich habe vor vier Jahren zwei Büsi erhalten. Will man sich eine Katze zulegen, so sollte man sich – das ist meine persönliche Meinung – zunächst auch in Tierheimen umschauen.
    Beim Kauf via Online-Plattformen hast du verschiedene Seiten angegeben. Ich würde noch https://trovas.ch/?cat1=4&cat2=3 zur Liste hinzufügen. Ich empfehle immer, das Tier persönlich zu begutachten und abzuholen. Und selbstverständlich sollten Katzen geimpft und entwurmt sein.

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    • Liebe Sabine, vielen Dank für deinen Kommentar. So schön, dass du schon seit vier Jahren Büsis hast 🙂 Ich verstehe, dass du empfiehlst, man solle sich zuerst in Tierheimen umschauen. Ich empfehle hier beides, finde es aber dennoch wichtig, dass man vielleicht doch zuerst in den Tierheimen schaut. Vielen Dank noch für deine zusätzlichen Inputs, die ich gerne auch aufgenommen habe. Merci und liebe Grüsse, Nina

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